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Finale Auswertung
29.04.2018
-> Spieltag 33 - 36
Die Liga spielt verrückt - 76 Tore in zehn Partien
23.04.2018
Ein hisTORisches Wochenende liegt hinter den Teams der Premierliga. Am 31. Spieltag erzielten die Teams der russischen Eliteliga sagenhafte 38 Tore - Saisonrekord. Und als wäre dies nicht genug, ließen sie am 32. Spieltag gleich nochmal 38 Tore folgen. Schade für die Zuschauer aus Perm, dass man am vergangenen Wochenende kein Heimspiel hatte, so musste man das wilde Treiben aus der Ferne beobachten. Ganz besonders aufregend war das Wochenende hingegen für die Schlachtenbummler aus Krasnodar, sie sahen zwei knappe Begegnungen und in Summe unglaubliche 35 Tore. Aber nun mal ganz ruhig von vorne begonnen...
Der 31. Spieltag begann mit dem Aufeinandertreffen der beiden Meisterschaftstopfavoriten - ZSKA Moskau empfing den FK Krasnodar. Auch wenn es normalerweise heißt, dass die Offensive Spiele gewinnt, während die Defensive Meisterschaften entscheidet, so muss man wohl sagen, dass diese Partie der Gegenbeweis war. Die Abwehrreihen waren zwar anwesend, irgendwie dann aber doch nicht so richtig auf dem Platz - anders kann man sich die Torflut kaum erklären. Auch die Stürmer hatten nicht ihren besten Tag, anhand der Vielzahl von Chancen hätte das Spiel auch 14:12 oder 13:13 enden können. Und selbst das Schiedsrichtergespann und die Trainer trugen mit einigen Fehlentscheidungen zu einem kuriosen Topspiel bei. Nach gespielten 93 Minuten waren alle Beteiligten froh, dass die Partie vorbei war. Ach ja, ein Ergebnis gab es natürlich auch: 7:7. Zwei weitere torreiche Unentschieden gab es in Kaliningrad und Kasan zu bestaunen. Baltika trennte sich von Spartak ebeso mit 4:4 wie Rubin von Amkar Perm. Dagegenm konnte Anschi Machatschkala sein Heimspiel gegen Grosny mit 4:0 gewinnen. Und mit exakt dem gleichen Ergebnis schickte Rostow Zenit nach Hause. Somit - vorerst - weiterhin Hochspannung im Rennen um die russische Meisterschaft.
Am 32. Spieltag musste der ZSKA Moskau dann in St. Petersburg ran. Zenit, nach dem 21. Spialtag noch Tabellenletzter, konnte dank sechs Siegen aus den letzten zehn Spielen durchaus mit breiter Brust auftreten. Und so leistete man ZSKA auch ordentlich Widerstand - zur Pause 0:0. In den zweiten 45 Minuten fiolgte dann der Einbruch - allerdings auf Seiten des Meisterschaftskandidaten. Zenit spielte Msokau schwindelich und schickte Wassiljewitschs Truppe mit einer 0:5 Niederlage nach Hause. Krasnodar hatte somit die Chance, sich  an der Tabellespitze einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten - es ging zuhause gegen Rubin Kasan. Doch wie schon Zenit zeigte sich auch Rubin noch seiner besseren Seite. Krasondar kam schwer ins Spiel und lag zur Pause bereits 1:4 zurück. Und in der zweiten Hälfte wurde es zunächst nicht besser, das 1:5 folgte auf dem Fuß. Aber Krasnodar gab sich nicht geschlagen und startete eine Aufholjagt, die in der 88. Minute tatsächlich noch im Ausgleich gipfelte - 5:5. Im Freudentaumel warf Stroganoff in der Nachspielzeit nochmal alles nach Vorne und tatsächlcih gelang sogar noch der Siegtreffer. Krasnodar damit drei Zähler vor ZSKA und somit nun absoluter Topfavorit auf den Titel. Ein weiteres Highlight lieferte das Spiel zwischen Grosny und Rostow. Der FKR, ehemals Meisterschaftsanwärter, kassierte beim Kellerkind eine 3:7 Niederlage und muss somit auch die letzten verbliebenen Ambitionen vergraben. Punktgleich mit Spartak Moskau geht es nun noch noch um die Goldene Ananas - Platz 3, mehr ist nicht mehr drin.
ZSKA holt den ersten Titel - Pokalsieg durch 2:1 gegen Baltika
22.04.2018
Der erste von zwei Titeln ist vergeben. Meisterschaftskandidat ZSKA Moskau konnte sich in einem recht ausgeglichenen Endspiel gegen Ligarivalen Baltika Kliningrad mit 2:1 durchsetzen und somit den russichen Verbandspokal gewinnen. Der erste Titel für Wassiljewitsch könnte dem Team im Endspurt um die Meisterschaft nochmal etwas Rückenwind geben, für Baltika wird die Saison ohne den ersehnten Titelgewinn enden. 
Es bleibt spannend an der Tabellenspitze
15.04.2018
Wieder mächtig was los in der Premierliga und der Kampf um die Meisterschaft spitzt sich weiter zu.
Am 29. Spieltag musste der Tabellenführer aus Krasnodar im Abendspiel bei der Wundertüte Anschi Machatschkala antreten, so dass Verfolger ZSKA Moskau vorlegen musste. Dazu empfing man Rubin Kasan, also keine allzu hohe Hürde für Wassiljewitschs Mannen!? Pustekuchen! Kasan wollte sich nicht verstecken und spielte munter mit. Auf beiden Seiten wurde nicht mit Toren gespart, am Ende trennte man sich 4:4 unentschieden. Krasnodar also mit der Chance auf drei Punkte davon zu ziehen und mit jeder Menge Rückenwind nach fünf Siegen in Serie. Allerdings ging es, wie bereits erwähnt, nach Machatschkala und da kann bekanntermaßen alles passieren. Adamovs Truppe kann das gesamte Sprktrum abliefern und ist daher kaum ausrechenbar. Am 29. Sieltag hatte man mal wieder einen Sahnetag erwischt, zumindest offensiv. Zur Pause führte Anschi mit 2:0, es hätte aber auch schon 4:4 stehen können. Nach der Pause drehte dann Krasnodar auf, kam direkt zum Anschluss und machte weiter Druck, aber lange hielt Anschis Abwehr stand. Bin in die Schlussphase, in der sich die Ereignisse überschlugen. 88. Minute: 3:1, 90. Minute 4:1! Krasnodar taumelte, war aber dank der Tordifferenz wenigstens noch Tabellenführer. Doch es kam ja auch noch die Nachspielzeit. 92. Minute: 5:1, 94. Minute 6:1, Schlusspfiff, Tabellenführung futsch! Damit war nun wirklich nicht zu rechnen. Der FK Rostov konnt unterdessen seinen Rückstand auf die Tabellenspitze durch einen 4:0 Sieg gegen Perm auf vier Punkte verkürzen, geht da plötzlich nochmal was?
Ob da noch was geht sollte dann das Topspiel am 30. Spieltag zeigen, am Abend gastierte Schtscherbakovs Team in Krasnodar. Zuvor war aber wieder der neue Tabellenführer aus Moskau im Einsatz, bei Amkar Perm hatte man jedoch nicht nur die Zuschauer sonder auch den Referee gegen sich. Amkar gelang ein Treffer, der kaum irregulärer sein konnte. Dennoch reichte es für Moskau zu einem lockeren 4:1 Sieg. Tabellenführung verteidigt! Abends dann also noch der Kracher zwischen Krasnodar und Rostov. Kann Schtscherbakovs Team bis auf einen Punkt an die Stroganoff-Elf heranrücken? Nein, Krasnodar lies nichts anbrennen und schickte Rostov mit einer deftigen Niederlage nach Hause. 7:0 und damit - Überraschung - zurück auf Platz 1! Ein solches Auf und Ab gibt es sonst nur auf der Achterbahn.
Die beiden Topteams gehen somit punktgleich, mit sieben Punkten Vorsprung, in die letzten sechs Partien. Und als wäre das nicht genug, gibt es am kommenden Spieltag gleich noch das direkte Aufeinandertreffen der beiden Meisterschaftskandidaten. 
Favoriten im Finale - ZSKA trifft auf Baltika
15.04.2018
Nachdem der ZSKA Moskau durch einen 5:0 Auswärtssieg bereits im Hinspiel das Finalticket gebucht hatte, konnte man im Rückspiel gegen den FK Rostov einige Stars schonen. Am Ende zog man mit einem lockeren 2:0 Sieg ins Endspiel ein. Dort trifft Wassiljewitschs Team auf Baltika Kaliningrad. Baltike konnte sich gegen Krasnodar nach einem 2:2 Hinspielremis zuhause mit 2:0 durchsetzen.
Das Endspiel wurde vom russischen Verband im Übrigen eine Woche vorverlegt, so dass der Pokalsieger bereits kommende Woche gesucht und gefunden wird. 
Aus dem Dreikampf wird ein Zweikampf
09.04.2018
Letzte Woche sah alles danach aus, als würde es einen Dreikampf um die russische Meisterschaft geben. Nur zwei Spieltage später ist es schon nur noch ein Zweikampf. Einer der Gründe für diesen erneuten Richtungswechsel an der Tabellenspitze war sicher der Spielplan, der am vergangenen Wochenende gleich mehrere Kracher bereit hielt. Besonders hart traf es hierbei den Tabellenführer ZSKA Moskau. Die Wassiljewitsch-Elf musste sich mit Verfolger FK Rostow und Stadtrivalen Spartak Moskau duellieren, zwei echte Topspiele die dann auch hielten, was sie versprachen. Etwas einfacher erschien hier das Pgramm von Verfolger FK Krasnodar. Die Truppe vom Kuban dufte zweimal zuhause gegen Kellerkinder ran, zunächst gegen Terek Grosny und im Anschluss gegen Schlusslicht Kaliningrad. Aber manchmal sind es ja die leichten Spiele, in denen es anders kommt als es erwartet wurde...
Krasnodar startete gegen Terek Grosny nervös ins Spiel, hatte man doch im Hinterkopf, dass am Abend noch ZSKA und Rostow aufeinander treffen würden und man eventeuell an die Tabellespitze springen könnte. Lange Zeit lief nichts zusammen. Kurz vor der Pause war es dann eine zweifelhafte Entscheidung des Unparteiischen, der den Knoten bei Stroganoffs Mannen platzen lies. In den zweiten 45 Minuten wurde Terek fein säuberlich filetiert und war am Ende mit einer 0:5 Niederlage noch gut bedient. Am Abend dann also das Topspiel zwischen ZSKA und Rostow - es sollte halten, was es versprach. Beide Teams zelebrierten herrlichen Offensivfussball und zeigten sich defensiv löchrig wie ein schweizer Käse. Nach 90 Minuten waren die Zuschauer hochzufrieden und die Trainer durchgeschwitzt bis auf das Schiesser-Feinripp. Ach ja, ein Ergebnis gab es auch: 5:4 für den neuen und alten Tabellenführer. Vier Tore sauswärts beim Spitzenreiter und trotzdem verloren, bitter für Schtscherbakov und seinen FK Rostow.
Am 28.Spieltag ging es dann ähnlich weiter, ZSKA musste bei Rivale Spartak antreten. Wieder gab es unmengen von Toren zu bestaunen und wieder reichten vier Treffer nicht für den Sieg. Diesesmal galt dies aber für beide Teams, man trennte sich unentschieden. Somit die Chance für Rostow, wieder heranzurücken und die Chance für Krasnodar vorbei zu ziehen. Dei Stroganoff-Elf nutzte die Chance, schlug Kaliningrad mit 5:1 und setzte sich somit an die Spitze der Premierliga - mit nun fünf Siegen in Folge kann man eine beachtliche Siegesserie aufweisen. Rostow kassierte dagegen eine 2:3 Niederlage in Kasan und muss nun schon das Fernglas zu Hilfe nehmen, um die Spitze der Liga sehen zu können. Die letzte Chance, noch einmal in den Kampf um den Titel eingreifen zu können, bietet sich am kommenden Wochenende, wenn man in Krasnodar gastiert.
Ansonsten hat sich in der Liga nicht sehr viel getan. Im Tabellenkeller sind Amkar, Terek und Baltika weiterhin eng beisammen und weiterhin im harten Kampf um die rote Laterne. Der Rest der Liga erhielt, wie bereits erwähnt, Verstärkung durch den FK Rostow, so dass das Mittelfeld nun fünf Teams zählt. Hierbei konnte Zenit seine Ausgangslage durch zwei Dreier verbessern, während Spartak und Anschi an diesem Wochenende sieglos blieben.
 
Baltika feiert langersehnten Sieg
03.04.2018
Nach elf sieglosen Spielen war es am 26. Spieltag endlich soweit - Baltika Kaliningrad gelang der erste Sieg der Rückrunde, Rubin Kasan wurde mit 4:1 aus dem Stadion gefegt. Das Team von... - ja von wem eigentlich!? Das trainerlose Team von der Ostseeküste spielte sich einen echten Rausch und dominierte über 90 Minuten. Nach Schlusspfiff herrschate große Erleichterung beim Schlusslicht der Premierliga. Aber man blickte auch in etliche fragende Augen, fehlte doch Coach Rachmaninov auf der Trainerbank. Wie es an Kaliningrads Seitenlinie weitergehen wird, ist derzeit noch ungewiss.
Abseits des Geplänkels im Tabellenkeller spitzt sich die Lage an der Spitze weiter zu. Zehn Spiele vor Saisonende deutet sich ein Dreikampf um die russiche Meisterschaft an. Weiterhin thront der ZSKA Moskau an der Spitze, jedoch musste Wassiljewitschs Truppe am 26. Spieltag eine 0:3 Niederlage in Machatschkala hinnehmen. So gelang es zwei Verfolgern heranzurücken. Krasnodar konnte sechs Zähler einfahren und liegt nur noch einen Punkt hinter dem ZSKA. Einem lockeren 4:0 gegen Schlusslicht Kaliningrad lies man einen knappen 3:2 Sieg in St. Petersburg folgen. Perfektes Wochenende für die Jungs vom Kuban. Fast perfekt war auch das Wochenende des FK Rostow. Zunächst gab es ein 5:1 gegen Machatschkala, dann folgte das Topspiel bei Spartak. Die Moskauer boten jedoch ordentlich Paroli, so dass am Ende nur ein 4:4 heraussprang. Für beide zu wenig um richtig zufrieden zu sein, da hätte man auch gleich 0:0 spielen können. Dennoch ist Rostow mit nur zwei Punkten Rückstand auf ZSKA in Schlagdistanz. Am kommenden Wochenende treffen beide dann aufeinander, wovon wiederum Krasnodar profitieren könnte. Kurios dabei: Auch im Pokal-Halbfinale kommt es am kommenden Wochenende zur Begegnung zwischen Rostow und ZSKA, während Krasnodar zweimal auf Kaliningrad trifft (ebenfalls Liga und Pokal).
Hinter den Top3 klafft schon eine kleine Lücke zum Rest der Liga. Für Anschi, Spartak, Rubin und Zenit wird es wohl vornehmlich daum gehen "Best of the Rest" zu werden, während sich Terek, Amkar und Baltika in den verbleibenden Spielen wohl um die rote Laterne streiten werden. 
 
Trotz Niederlage - ZSKA bleibt vorne
26.03.2018
Sensation in Moskau. Am 23. Spieltag unterlag der acht Spiele ungeschlagene Tabellenführer ZSKA Moskau dem seit acht Spielen sieglosen Kellerkind Zenit St. Peterstburg in einer packenden Begegenung mit 2:3. Wer darauf gewettet hätte, wäre nun wohl einige Sorgen los. Dass der ZSKA dennoch an der Tabellenspitze blieb, lag unter anderem am folgenden Sieg bei Terek Grosny. Ebenso aber auch an der unkonstanten Leistung der Verfolger, denn sowohl Rostow, als auch Krasnodar kamen nicht unbeschadet durch das Wochenende.
Moskau somit drei Zähler vor Rostow, dahinter ist alles eng zusammen. Zwischen Platz 2 und Platz 9 liegen nur zehn Zähler, so dass hier in den kommenden Wochen noch vieles möglich erscheint. 
Terek baut die Serie aus
19.03.2018
Das ehemalige Sorgenkind Terek Grosny konnte die positive Entwicklung der vergangengen Wochen bestätigen und auch am zurückliegenden Wochenende wieder punkten. In Kaliningrad gelang ein überzeugender 5:1 Sieg, dem man dann noch ein 5:2 gegen Machatschkala folgen lies. Sechs Spiele ungeschlagen, zuletzt vier Siege - somit ist der Anschluss ans Mittelfeld der Premierliga geschafft. Dafür gibt es allerdings zwei neue Sorgenkinder. Baltika Kaliningrad und Zenit St. Petersburg sind beide seit inzwischen acht Spielen ohne Sieg und belegen nun die beiden letzten Plätze der Liga.
An der Tabellenspitze konnte der ZSKA Moskau seinen Vorsprung auf die Verfolger unterdessen leicht ausbauen. Zunächst wurde Amkar Perm mit 4:0 nach Hause geschickt, dann folgte ein 2:2 im Topspiel bei Herbstmeister Krasnodar. Diese hatten ihrerseits zuvor beim FK Rostow klar verloren. Somit beträgt der Vorsprung von ZSKA nun vier Punkte. Auf Platz 2 liegen exakt gleichauf Krasnodar und Rostow.
Halbfinalisten stehen fest
19.03.2018
Im russischen Verbandskokal stehen die Halbfinalisten fest. In Gruppe A konnten sich ZSKA Moskau und der FK Krasnodar durchsetzen. Krasnodar erhilt am letzten Spieltag Schützenhilfe aus Grosny, die Zenit bezwangen. In Gruppe B konnte sich Rubin Kasan entwas überraschend nicht durchsetzen. Ausgerechnet im entscheidenden letzten Gruppenspiel konnte man nicht an die starken Offensivleistungen anknüpfen und unterlag Kaliningrad mit 1:2. Baltika zieht somit als Gruppenspieger ins Halbfinale ein und wird vom FK Rostow begleitet, der sich als Gruppenzweiter qualifizieren konnte.
Unerwartete Ergebnisse zum Rückrundenauftakt
09.03.2018
19 Tore erzielte Terekt Grosny in den vergangenen zehn Spielen. 19 Tore für erbärmliche drei Punkte, drei Remis stehen sieben Niederlagen gegenüber. Wäre man gänzlich ohne Angriff angetreten, hätte man vielleicht drei Punkte weniger auf dem Konto, dafür aber jede Menge Kraftreserven für die letzten Spieltage. Hätte hätte Fahrradkette. Auch in Grosny lebt man im Hier und Jetzt und siehe da, es geht doch! War das nun schon die hisTORische Wende bei Terek? 5:3 im Kellerduell gegen Zenit und dann gleich hinterher noch ein 4:2 beim ehemligan Tabellenführer Spartak Moskau. Was ist denn da los?!? Euphorisiert stimmten Tereks Anhänger in Moskau einen englsichen Klassiker an: "We're winning away, we're winning awaaaaaaay. How shit must you be, we're winning away." Somit ist der Anschluss zumindest an Zenit und Baltika gelungen, es kann nach den katastrophalen letzten Wochen ja auch nur aufwärts gehen für Pit Pivos Team. In der Rückrundentabelle liegt Terek damit gleich mal auf Rang 2.
Wie man mit vielen Toren keinen Ertrag einfährt, mussten am vergangenen Wochenende also andere Teams erfahren. Sieben Tore, ein Punkt - so lautet die Bilanz von Uranovs Mannen aus St. Petersburg. Dem 3:5 in Grosny folge ein 4:4 im zweiten Kellerduell gegen Baltika Kaliningrad. Hier wurden dann noch nur die Punkte geteilt, sondern auch das Schicksal. Denn auch Baltika traf sieben Mal ins Schwarze und kam dennoch nicht über einen Punkt hinaus, da man am 19. Spieltag dem Tabellenführer aus Krasnodar mit 3:4 unterlag.
Stichwort Tabellenführer: Krasnodar also mit einem wichtigen Auswärtssieg im Prestigeduell mit der Rachmaninov-Elf. Nächster Gegner: Machatschkala. Die kamen zuhause gegen Amkar Perm nicht über ein 1:1 hinaus, dabei hatten sie noch das Pech, dass ein unglückliches Eigentor in der Nachspielzeit zum unverdienten Ausgleich führte. Dafür folgte dann die positive Überraschung in Krasnodar - ein 1:0 Auswärtssieg, der von Adamov vermutlich nicht unbedingt einkalkuliert war.
Somit war die Tabellenführung von Krasnodar auch schon wieder weg. Neuer Spitzenreiter ist ein Team, das fünf Spieltage zuvor noch auf Rang 9 lag! Einem 4:0 im Stadtderby gegen Spartak ließ Wassiljewitsch eine taktische Meisterleistung folgen, 3:2 in Kasan. ZSKA somit auf Platz 1, seit sechs Spielen ungeschlagen und fünf Siege in Serie.
Neben Machatschkala (2 Tore, 4 Punkte) waren im Übrigen auch Amkar Perm und der FK Rostow recht produktiv. Beide erzielten keinen eigenen Treffer konnten dennoch Punkten - Rostow einmal und Perm gleich doppelt. 
Pokalaus für Anschi und Amkar
09.03.2018
Mit Anschi Machatschkala und Amkar Perm sind die ersten Teams aus dem Pokalwettbewerb ausgeschieden. In Gruppe A kann Anschi nicht mehr unter die Top2 kommen, mit drei Punkten wird Adamovs Team die Gruppenphase als Letzter abschließen. In Gruppe B hat derweil Amkar Perm keine Chance mehr auf das Weiterkommen. Somit streiten acht Teams um die vier Halbfinalplätze. Die besten Aussichten haben Krasnodar und Kasan, denen beiden jeweils ein Remis im abschließenden Gruppenspiel reicht.
Mit Torflut in die Winterpause
26.02.2018
Bevor sich die Liga für eine Woche in die Winterpause verabschiedete, wurden die Zuschauer in den Stadien der Premierliga nochmal richtig verwöhnt, in zehn Spielen fielen unglaubliche 58 Tore!!
Zunächst empfing Spitzenreiter FK Rostow am 17. Spieltag den Verfolger Spartak Moskau. In einem hart umkämpften Spiel konnte sich Rostow letztlich knapp mit 4:3 durchsetzen und somit die Chancen auf die Herbstmeisterschaft waren. Der engste Verfolger FK Krasnodar hatte zeitgleich leichtes Spiel mit Zenit St. Petersburg. Uranovs Mannen waren klar unterlegen und kassierten entsprechend eine deutliche 0:4 Niederlage. Somit konnte Krasnodar sich an Rostow vorbeischieben und im Kampf um die Herbstmeisterschaft die Pole-Position übernehmen. Neben dem Drittplatzierten Spartak Moskau konnten auch die viert- und fünftplatzierten Teams aus Kaliningrad und Machatschkala ihre Spiele nicht gewinnen, so dass sich die Herbstmsiterschaft am 18. Spieltag zwischen Krasnodar und Rostow entscheiden sollte. Für das Highlight des 17. Spieltags sorgten übrigens die beiden Kellerasseln - äh Kellerkinder - aus Grosny und Perm. Tore satt und nach acht sieglosen Spielen entlich der erste Dreier für Terek Grosny - 5:4! Zumindest sah es bis in die Nachspielzeit so aus, dann kam mal wieder eine kleine aber entscheidende Unachtsamkeit von Grosnys Schlussmann Fliegenfangov, der einen haltbaren Ball passieren lies und somit den 5:5 Endstand besiegelte. Ein Sieg wäre auch nicht ganz verdient gewesen, da das 5:4 für Terek aus eine klaren Abseitsstellung heraus gefallen war. 
So, nun aber zum 18. Spieltag und zum Kampf um die Herbstmeisterschaft. Krasnodar musste bei Schlusslicht Terek Grosny ran, während Rostow zuhause ZSKA Moskau empfing. Sollte Terek nach neun Spielen ohne Dreier ausgerechnet den Tabellenführer stürzen? Zumindest gab es für Stroganoffs Mannen reichlich Gegenwehr. Pit Pivo hatte sein Team endlich mal gut eingestellt und so konnte man Krasnodar immerhin ein 3:3 abringen - zu wenig zum leben, zu viel zum Sterben. Doch reicht Krasnodar dieser Punkt zur Verteidigung der Spitzenposition? Rostow konnte ZSKA zuhause nicht genügend Paroli bieten und unterlag mit 1:3. Krasnodar somit Herbstmeister. Das torreichste Spiel des 18. Spieltages wurde derweil in Machatschkala ausgetragen, Anschi und Rubin Kasan trennten sich hierbei 4:4. Als einziges Team ohne eigene Treffer blieb Zenit St. Petersburg, Uranovs Mannen unterlagen Spartak Moskau mit 0:3. Mit 0:7 Toren in die Pause, das ist bitter (oder geschicktes Setzverhalten).
Nun also eine Woche Ligapause, weiter geht es am 06. März mit den nächsten Pokalspielen, am 11. März dann die nächsten Ligaspiele. 
 
Im Pokal bleibt es spannend
23.02.2018
Zenit St. Petersburg - ZSKA Moskau 4:2
Terek Grosny - Anschi Machatschkala 3:2
Baltika Kaliningrad - FK Rostow 1:0
Rubin Kasan - Amkar Perm 3:1
 
Phantomtor - Ergebniskorrektur am grünen Tisch 
20.02.2018
Es war der Aufreger des vergangenen Wochenendes und nun folgte das Nachspiel am grünen Tisch.
Am 15. Spieltag gab beim Topspiel in Rostow vor und nach dem Schlusspfiff durch Referee Skandalow tumultartige Szenen auf dem grünen Rasen. Spieler beider Teams belagerten den Unparteiischen minutenlang, ohne dass den Zuschauern klar wurde, wie es zu dieser Aufregung kommen konnte. Auch die TV-Zuschauer wurden im Unklaren gelassen, der russische Staatssender Rossija 1 schaltete nach wenigen Minuten zurück ins Studio. Es schien schnell Gras über sie Sach zu wachsen. Doch einer behielt den Überblick - Rüdovic Schtscherbakow legte noch am Abend Protest gegen die Wertung des Spiels ein (Rostow - Baltika 2:2). In einem Youtube-Upload, der nach kurzer Zeit wieder offline war, konnte man erkennen, wie Rostows Joker Goalinsky in der Nachspielzeit zum 3:2 traf. Der Ball rutschte jedoch durch ein Loch im schlecht gepflegten Tornetz des Olimp-2 Stadions und das Spiel wurde direkt mit dem Abstoß abgepfiffen.
Mit leichtem Zähneknirsche musste der russiche Verband dem Einspruch stattgeben und wertete das Spiel FK Rostow gegen Baltika Kaliningrad nun im Nachhinein mit 3:2 für Rostow. Somit ergibt sich direkt auch ein anderes Bild in der Tabelle. Durch den Sieg übernimmt Rostow am 15. Spieltag die Tabellenführung und behält diese trotz der 0:1 Niederlage in Machatschkala auch nach dem 16. Spieltag. 
Der achte Wechsel an der Tabellenspitze
19.02.2018
Es geht weiter eng zu in der Premierliga. Bereits zum achten Mal wechselte am vergangenen Wochenende die Tabellenführung. Weiterhin gelingt es keinem Team, sich ein wenig von den Verfolgern abzusetzen. Selbst dem Vorletzten der Liga fehlen derzeit nur fünf Punkt auf Rang 1 - spannender geht es kaum.
Es scheint daher fast, als würde man sich in Grosny bewusst aus dieser Stresssituation heraushalten. Terek gelang auch an diesem Wochenende wieder kein Sieg, inzwischen wartet das Team von Pit Pivo schon seit acht Spielen auf einen Dreier. Nun gut, manche warten darauf ihr ganzes Leben, aber das gehört hier nciht her... Immerhin gelang es Terek beim Gastspiel in Moskau mal wieder etwas Zählbares mitzunehmen - mehr als ein 2:2 war bei ZSKA jedoch nicht drin. Und dann empfing man am 16. Spieltag Rubin zum Kellerduell. Es entwickelte sich ein absolut ausgeglichenes Spiel mit löchrigen Abwehrreihen auf beiden Seiten. 3:3, ein Ergebnis mit dem alle Leben konnten - außer dem Referee. Der übersah in der Nachspielzeit nämlich eine glasklare Abseitsstellung der Gäste und ermöglichte Kasan den späten Siegtreffer. Bitter aus Sicht von Schlusslich Grosny, aber wie sagte schon Andy Brehme: "Hast du Scheiße am Fuß, hast du Scheiße am Fuß."
Wenden wir uns den Teams zu, bei denen es besser läuft - also allen anderen.
Wobei so ist das auch nciht ganz korrekt. Kein gutes Wochenende erwischte etwa auch der Tabellenführer Spartak Moskau. Einem glücklichen, weil ebenfalls durch den Schiedsrichter begünstigten, Remis in Machatschkala folgte eine 3:4 Niederlage im Topspiel gegen Krasnodar. Stroganoffs Team konnte hierdurch wieder an Spartak vorbeiziehen und da auch keine der anderen Top3-Mannschaften dreifach punktete (Baltika und Rostow), reicht es für Krasnodar wieder zur Tabellenführung. Großer Nutznießer hätte auch Machatschkala werden können. Für Anschi hätte es fest zu zwei 1:0 Siegen gereicht, doch wie bereits erwähnt hatte der Schiedsrichter etwas dagegen. Somit bleibt es derzeit bei Rang 5, punktgleich mit Zenit.
Einzig Kasan gelangen zwei Siege (vier Spiele ungeschlagen) und damit auch ein kleiner Spung nach oben, von 9 auf die 7.
Krasondar mit zweiten Sieg, Halbfinale zum Greifen nah
16.02.2018
ZSKA Moskau - Terek Grosny 5:4
FK Krasnodar - Anschi Machatschkala 4:1
FK Rostow - Rubin Kasan 5:4
Spartak Moskau - Amkar Perm 0:2
Krasondar strauchelt, Spartak zieht vorbei
12.02.2018
Nur ein Punkt aus den Spielen gegen ZSKA und Rubin, das war für den FK Krasnodar zu wenig, um die Tabellenführung zu verteidigen. So reichte Verfolger Spartak Moskau ein 2:0 Sieg gegen Amkar Perm, um trotz einer eigenen Niederlage in Kaliningrad an Krasnodar vorbeizuziehen. Die obere Hälfte der Tabelle ist durch die Niederlagen der Topteams noch enger zusammen gerutscht, es profitierte insbesondere Zenit St. Petersburg, 1:0 in Perm und 3:0 gegen ZSKA. Damit rangiert die Uranov-11 zwar "nur" auf Rang 5, der Rückstand auf Rang 1 beträgt jedoch nur noch zwei Zähler. So kann am kommenden Wochenende wieder alles gehörig durcheinander gewürfelt werden. Während an der Tabellenspitze also alles möglich scheint, gehen in Grosny langsam die Lichter aus. Terek konnte aus den letzten sechs Partien keinen einzigen Punkt ergattern und so langsam dürfte der Stuhl von Coach Pit Pivo wackeln. Am koemmenden Wochenende muss im Kellerduell gegen Kasan ein Dreier her, ansonsten wird es richtig düster. 
Spartak pflügt durch die Liga
04.02.2018
Das Team der Stude ist in Russlands Eliteliga definitiv Spartak Moskau. Das Team von Güchtern von Nestern trug nach dem 6. Spieltag noch die rote Laterne, seither folgenten fünf Siege und ein Remis. So rangiert Spartak inzwischen schon auf Rang 2 und ist damit härtester Verfolger von Spitzenreiter FK Krasnodar. Der Tabellenführer konnte das Topspiel in Machatschkala mit 3:1 gewinnen, zuhause musste man sich dann jedoch dem FK Rostow geschlagen geben. So fehlt Spartak nur noch ein Punkt auf Krasnodar, am kommenden Wochenende kann es zum Führungswechsel kommen, wobei auch Rostow mit nur zwei Zählern Rückstand weiterhin sehr gut positioniert ist.
Im Gegensatz zu Spartaks Höhenflug zeigt die Leistungskurve von Anschi Machatschkala steil bergab. Nach dem legendären 6:5 Sieg in Rostow folgten fünf sieglose Partien und der Absturz auf Platz 6. Hier scheint die Luft schon raus zu sein. Neues Schlusslicht der Liga ist Rubin Kasan, zwei Niederlagen in Moskau und das gar ohne eigenes Tor.
Pokal, 1. Gruppenspiel - Elf Tore in Kasan
02.02.2018
Die Gruppenphase des russischen Pokalwettbewerbs startete mit einem großen Spektakel, elf Tore beim Spiel zwischen Rubin und Spartak - unfassbar. Hier die Resultate:
Terek Grosny - FK Krasnodar 0:2 (11:41)
Anschi Machatschkala - Zenit St. Petersburg 3:2 (62:35)
Rubin Kasa - Spartak Moskau 6:5 (117:97)
Amkar Perm - Baltika Kaliningrad 1:3 (24:63)
Anschi stoplert in Kasan, Rostow und Krasnodar ziehen vorbei
29.01.2018
Weiterhin keine Kontinuität an der Tabellenspitze der Premierliga - kaum hatte Adamovs Machatschkala den Thron erklommen, da war es schon wieder vorbei. Dabei hatte man beim Gastspiel in Kasan nicht nur mit schwierigen Platzverhältnissen zu kämpfen, auch der Unparteiische machte Adamovs Mannen das Leben unnötig schwer. In der Schlussphase einer turbulenten Partie übersah er beim Stande von 2:2 zunächst ein klares Foul von Kasans Schlussmann, um im Gegenzug dann trotz knappem Abseits den Konter von Rubin laufen zu lassen - 3:2 für Kasan. Da Rostow zeitgleich bei ZSKA mit 3:2 gewann, musste Machatschkala den Platz an der Sonne gleich wieder räumen.
Doch - welche Überraschung - auch für Rostow war die Tabellenfühung nur von kurzer Dauer. Am 10. Spieltag war es wiederum Rubin Kasan, die durch ein 2:2 den Spitzenreiter stürzten. Profiteur ist Phigor Stroganoff mit seinem FK Krasnodar. Mit einem hart erkämpften 4:3 gegen Baltika Kaliningrad geland der dritte Sieg in Serie und damit der Sprung auf Rang 1. Am komemnden Wochenende kann sich aber schon wieder alles ändern, da Krasnodar auf die beiden direkten Verfolger aus Machatschkala und Rostow trifft.
Neben dem neuen tabellenführer ist Spartak Moskau das Team der Stunde. Bereits seit vier Spiele ist die Truppe von Güchtern von Nestern ungeschlagen. Auch Stadtrivale ZSKA konnte den Lauf nicht bremsen, das Derby endete 2:1 für Spartak, das somit auf Platz 4 vorrückt. Die Wassiljewitsch-Elf ist dagegen neues Schlusslicht der Liga, aus den letzten vier Spielen konnte nur ein Punkt eingefahren werden.
Währen die anderen Teams der Liga durch das erste Pokal-Gruppenspiel eine englische Woche bevor steht, kann man sich in Moskau schon auf die kommenden Ligaspiele vorbereiten, um den Negativlauf zu stoppen. Ebenfalls spielfrei ist der FK Rostow, möglicherweise gute Voraussetzungen für das Topspiel gegen Krasnodar. 
Denkwürdiges Topspiel, Trainerflut in Rostow
21.01.2018
Der 8. Spieltag konnte gleich zwei Highlights aufbieten, beide in Rostow - eines auf dem Platz und eines daneben. Der FK Rostow empfing zum Topspiel der noch jungen Permierligasaison seinen engsten Verfolger Anschi Machatschkala. Erster gegen Zweiter - Rüdovic Schtscherbakow gegen Iwan "Inkybill" Adamov. Während sich die russische Presse im Vorfeld auf 90 spektakuläre Minuten freute, gab zur Überraschung vieler schon vor dem Anpfiff das erste Highlight. Vor den Toren des Olimp-2 tauchte zwei Stunden vor Spielbeginn ein sichtlich angetrunkener Ehrengast auf. Phigor Stroganoff wollte laut übereinstimmender Aussagen einiger Ordner zu "seinem Team". "Er sprach davon, dass Rostow ihn brauche, er sei doch der Trainer. 'Klub nuzhdayetsya vo mne', sagte er. Und immer wieder 'trener', 'trener'. Wir brauchten eine halbe Stunde, um ihm klar zu machen, dass wir auf ihn nicht angewiesen sind und er gefälligst wieder nach Krasondar gehen sollte." Als Stroganoff nach dem ein oder anderen Wodka wieder zu sich kam, sah er ein, dass er sich wohl in der Stadt vertan hatte. Das Heimsiel seines FK Kuban musste somit ohne ihn stattfinden und es gab folgerichtig eine Niederlage gegen das Schlusslich Spartak Moskau.
Nun aber zum Sportlichen, denn auch hier hatte die Begegnung zwischen Rostow und Machatschkala Einiges zu bieten. Beide Teams spielten mit offenen Visier und so rieben sich manche der knapp über 17000 Zuschauer imAusverkauften Olimp-2 verwundert die Augen, als es nach 30 gespielten Minuten bereits 2:2 stand. Rostow drückte mächtig aufs Tempo, zeigte in der Defensive jedoch immer wieder Unsicherheiten, so dass man die 2:0 Führung leichtfertig wieder herschenkte. Bis zur Halbzeit nahm sich die Begegnung eine kleine Auszeit, um in der zweiten Hälfte dann nochmal richtig durchzustarten. Anschi ging erstmals in Führung und erhöhte in der 58. Minute auf 2:4. Als ein mögliches 2:5 wegen vermeindlicher Abseitsstellung zu unrecht verweigert wurde, kam Rostow durch einen Doppelpack zurück ins Spiel (74. & 76. Minute). Sechs Minuten vor Ende der Partie traf Anschi dann zur erneuten Führung - 4:5. Und dann das große Finale: Ausgleich durch einen lächerlichen Strafstoß in Minute 94 - ob das mit rechten Dingen zuging? Als der Referee nach dem 5:5 das Spiel wieder anpfiff, war die Nachspielzeit bereits überzogen. Anschis Torjäger Lescano nutzte jedoch eine neue Regel der FIFA und schoß beim Anspiel direkt auf das Tor. Rostows Schlussmann Stolperov jubelte noch, als der den Ball über sich hinwegfliegen sah - 5:6, was für ein Spiel!!
Im Übrigen endeten alle Partien des 7. Spieltags mit einem Tor Differenz und es gewann jeweils das Auswärtsteam.
Anschi somit neuer Tabellenführer, gegen ZSKA aber gleich gehörig unter Druck - letztlich reichte es zu einem glücklichen 3:3. Rostow konnte sich unterdesen von der Topspiel-Niederlage nicht erholen und unterlag Kellerkind Spartak Moskau mit 0:3. Krasnodar (diesesmal mit Trainer) gewann souverän in St. Petersburg. Durch einen Sieg gegen Amkar konnte Terek Grosny sich auf Platz 3 verbessern und ist in Schlagdistanze zu Platz 1.
Rostow bleibt vorne, Spartak taumelt
14.01.2018
Trotz ordentlich Gegenwehr von Terek Grosny und Baltika Kaliningrad kann der FK Rostow die Tabellenführung verteidigen. Zuhause kam man gegen ein 3:3 gegen Grosny zwar nicht hinaus, dafür gelang in Kaliningrad ein knapper und wichtiger 3:2 Sieg. Kommende Woche trifft das nun schon vier Spiele ungeschlagene Team von Coach Schtscherbakow im Topspiel der Premierliga auf den härtesten Verfolger Anschi Machatschkala. Die Mannen von "Inkybill" Adamov fuhren, genau wie Rostow, vier Punkte ein und rangieren damit auf Rang 2- einem 2:2 gegen Baltika folgte ein 1:0 Auswärtssieg bei Spartak Moskau. Spartak zeigte hierbei eine äußerst uninspirierte Leistung, gerademal einen Torschuss brachte man zustande - und das vor heimischem Publikum. So rutscht der Hauptstadclub, nicht ganz zu unrecht, ans Tabellenende. Noch ist die Liga recht eng zusammen, so dass der Weg nach oben nicht weit ist, ob Besserung aber ausgerechnet am nächsten Wochenende zu erwarten ist, bleibt abzuwarten - es geht gegen Krasnodar und den Tabellenführer.
Sehr interessant ist übrigens, dass alle Team der Premierliga nahezu gleich viele Tore geschossen haben. Es scheint sich mal wieder ein alter Spruch zu bewahrheiten: Defense wins Championships. 
Vier Spieltage, vier Tabellenführer
07.01.2018
Nach Krasnodar und Spartak Moskau erlebte die Premierliga die Tabellenführer Nummer drei und vier. Zunächst musste Spartak Moskau durch ein 2:2 bei Rubin Kasan die Tabellenführung an Anschi Machatschkala abgeben. Die Männer von "Inkybill" Adamov gewannen ihr Heimspiel gegen Zenit mit 3:1 und konnten damit den Platz an der Sonne erobern. Diesen musste man aber direkt wieder abgeben, da Anschi am 4. Spieltag im Derby bei Terek Grosny eine bittere 3:5 Niederlage kassieren musste. Neuer Tabellenführer ist somit der FK Rostow - das Team von Rüdovic Schtscherbakow gewann das Derby gegen Krasnodar mit 3:0 und lies dann noch ein 3:1 in St. Petersburg folgen. Zwischen Platz 1 und Platz 10 liegen derzeit nur sechs Punkte, also alles noch sehr eng zusammen.
Drei Teams mit vier Punkten an der Spitze
02.01.2018
Der erste Tabellenführer der Premierliga-Comeback-Saison ist der FK Kuban Krasnodar! Coach Stroganoff profitierte dabei aber von einer krassen Fehlentscheidung von Referee Antonov, der ein klares Abseitstor übersah und so den 2:0 Auftaktsieg von Krasnodar in Kaliningrad ermöglichte. Die Tabellenführung musste Krasnodar jedoch schon am zweiten Spieltag wieder abgeben, nachdem man zuhause nicht über ein 2:2 gegen Machatschkala hinauskam. Davon profitierte Spartak Moskau. Das Team von Güchtern von Nestern erzwang im Auftaktspiel bei Stadtrivalen ZSKA ein 3:3 und lies dann einen 3:0 Sieg gegen Terek Grosny folgen. Hinter Spartak bleibt Krasnodar auf Rang 2, gefolgt von Machatschkala, die als drittes Team ebenfalls noch ungeschlagen sind. Am Tabellenende bleibt ZSKA Moskau noch ohne Sieg und Baltika Kaliningrad sogar noch ohne Punkt. 
Trainingslager beendet, Saisonstart steht bevor
27.12.2017
Wenige Tage vor dem Start der Premierliga-Saison sind die zehn Clubs aus ihren jeweiligen Trainingslagern zurückgekehrt. Perfekte Trainingslager-Bedingungen hatten neben den beiden Moskauer Clubs ZSKA und Spartak  auch der FK Rostow, Amkar Perm, Zenit St. Petersburg und der FK Krasnodar. Weniger Glück hatten die Verantwortlichen von Baltika Kaliningrad, sie hatten sich bei der Auswahl der Örtlichkeit gründlich vergriffen und mussten auf die meisten Trainingseinheiten auf einem alten Hartplatz abhalten. Aber das muss für die Saison ja nichts heißen...
Die richtigen Antworten: Wormatia Worms, AS Varese, Vasco da Gama, Tout Puissant Mazembe, Fortuna Köln, Waldhof Mannheim, KFC Uerdingen, SpVgg Unterhaching.
Amkar Perm verpflichtet Bogdan Spiralek
27.12.2017
Kurz vor dem Start der Premierliga-Saison konnte auch der letzte Club einen Trainer verpflichten. Bogdan Spiralek Cheftrainer bei Amkar Perm. Trotz der recht kurzfristigen Verpflichtung, wurde als Saisonziel die Meisterschaft ausgerufen. Man darf gespannt sein.
Nur Amkar sucht noch einen Trainer
21.12.2017
Am heutigen Abend hat der Russische Fußballbund "Rossijski Futbolny Sojus" bekanntgegeben, dass einige Premierliga-Clubs bereits einen Trainer für die kommende Saison verpflichten konnten.
Die Qual der Wahl hatte insbesondere das Präsidium von Baltika Kaliningrad, gleich acht Trainer bewarben sich, lediglich Iwan Wassiljewitsch zeigte kein Interesse. Die Wahl fiel schließlich auf den erfahrenen Igor Rachmaninov, der Baltika laut eigener Aussage am Saisonende in die Top 5 führen will.
Ebenfalls recht begehrt war das Traineramt bei Anschi Machatschkala, der Ex-Club von Weltstars wie Roberto Carlos oder Samuel Eto'o entschied sich jedoch schon früh für Iwan Adamov. Adamov soll das Team in die Top 5 führen und brüllte als Meistertipp bei seiner ersten Pressekonferenz auch direkt "Anschiiiiiiiiiiiiii" in die Kameras.
Komischerweise hielt sich das Interesse der Trainerkandidaten an den Hauptstadtclubs in Grenzen - Spartak und ZSKA mussten etwas länger nach ihrem Trainer suchen. Rekordmeister Spartak landete letzlich einen kleinen Transfercoup und holt sich adlige Hilfe an die Seitenlinie - Güchtern von Nestern unterschrieb bei den Rot-Weißen. Stadtrivale ZSKA konnte unterdessen Iwan Wassiljewitsch an Land ziehen - Saisonziel: Weltmeister und Pokalsieger.
Mit Filippiny Mullinovic und Pit Pivo gaben zwei Trainer bei ihrer Einstellung die Meisterschaft als klares Saisonziel aus. Mullinovic übernimmt das Traineramt bei Rubin Kasan, während Pivo bei Terek Grosny unterschrieb.
Recht emotionslos zeigte sich Yuri Uranov bei seiner Vorstellung als Trainer von Zenit St. Petersburg. Ziel: Top 10 - was sol man davon halten? Kann so jemand sein Team motivieren und zur Höchstleistung treiben? Das bleibt wohl abzuwarten.
Bleiben noch der FK Krasnodar, Amkar Perm und der FK Rostow. Krasnodar hatte die Wahl zwischen Phigor Stroganoff und Rüdovic Schtscherbakow. Vereinspräsident Jewgeni Murawjow entschied sich für Stroganoff, da dieser die wohl die besseren Argumente hatte. So konnte der FK Rostow Rüdovic Schtscherbakow unter Vertrag nehmen.
Als einziger trainerlose Club bleibt somit Amkar Perm, hier müssen sich die Fans noch ein wenig gedulden. Der neue Trainer soll spätestens nach den Weihnchtstagen präsentiert werden.
Ab ins Trainingslager
17.12.2017
Ab heute können alle Premierliga-Trainer ins Trainingslager starten. Hier kann reichlich Erfahrung (Bonustore) für die neue Saison gesammelt werden. Außerdem sehen die Club-Präsidenten natürlich sehr gerne, dass sich die Trainer-Kandidaten akribisch auf die Saison vorbereiten. So steigen dann automatisch die Chancen, ein Vertragsangebot vom Wunschclub zu erhalten.